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Gua Sha

Bei Gua Sha handelt es sich um eine Schabe-Methode. Sie stammt aus der Volksheilkunde und ist bei der Bevölkerung des Nahen Ostens sehr weit verbreitet. Gua Sha wird auch von Therapeuten der traditionellen chinesischen Medizin verwendet und ist wie das Schröpfen fester Bestandteil ihrer Therapien. Früher wurde dazu eine dickere Münze, Tierhörner, Jade oder ein Esslöffel verwendet. Die abgerundete Kante wird auf die zuvor eingeölte Haut gedrückt und entlang der Muskeln, Meridiane oder Segmente (Segmenttherapie) geschabt.

Diese Schabe-Technik kann von einer leichten Hautrötung bis hin zu leichtem Bluten fortgesetzt werden. Es entstehen kleine Petechien (Einblutungen). Durch Gua Sha soll eine verstärkte Durchblutung bestimmter Hautareale bewirkt werden.

Quelle: Fotolia - Gua ShaQuelle: Fotolia - Gua Sha

 

In der chinesischen Medizin findet Gua Sha bei zahlreichen Indikationen Anwendung. Es soll Qi und Blut im Sinne der traditionellen chinesischen Medizin bewegen und Stasen auflösen.

Hier ein Auszug:

* Atemwegserkrankungen
* Migräne, Kopfschmerzen
* Erkältungen
* Hitzeerschöpfung
* Frauenleiden
* Fibromyalgie
* Urologische Erkrankungen

um nur einige zu nennen.

Je stärker im chinesisch medizinischen Sinne die "Blutstase" vorhanden ist, je stärker die Verfärbung der Haut. Es kann einige Tage dauern, bis die Hauterscheinungen sich wieder vollständig zurückgebildet haben.

Verwandte und Familienangehörige sollten Sie vorab darüber aufklären, da die Hauter-scheinungen sonst als "Misshandlung" fehlgedeutet werden könnten.

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