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Klassische Akupunktur

 

Akupunktur – Was ist das eigentlich?

Die Akupunktur ist nur ein Teil der Chinesischen Medizin. Ihr Ursprung ist mehr als 2000 Jahre alt. Die chinesische Medizin setzt sich aus verschiedenen Therapiemethoden zusammen.

  • Akupunktur und Moxibustion (Stechen und Brennen)
  • Diätik
  • Kräuterheilkunde
  • Tuina und Anmo (Chinesische Massage)
  • Qigong und Taijiquan (Bewegungs- und Atemübungen)

Doch zurück zur Akupunktur: Aus traditioneller chinesischer Sicht fließt die Lebensenergie
– Qi genannt – in energetischen fest definierten Bahnen durch den Körper. Diese Bahnen nennt man Leitbahnen. Sie verbinden nicht nur eine Vielzahl von unterschiedlichen Akupunkturpunkten miteinander sondern beeinflussen auch die im Körper platzierten
inneren Organe.

 

Quelle: Fotolia - Rücken AkupunkturQuelle: Fotolia - Rücken Akupunktur

 

Mit Hilfe der Akupunktur – also dem Einstechen von Nadeln in bestimmte Akupunkturpunkte – soll der Qi-Fluss (Energiefluss) reguliert werden, damit eine optimale Versorgung des Körpers und seiner Organe erhalten bzw. wiederhergestellt werden kann. Verwendet werden Einweg-Stahlnadeln. Diese Nadeln sind sehr fein. Der Einstich wird von den meisten Menschen als wenig schmerzhaft empfunden. Ziel des Therapeuten ist es ein sogenanntes „De Qi“ auszulösen. Dieses „De Qi“ kann ein Gefühl der Schwere, des Ziehens, der Wärme oder auch wie elektrischer Strom empfunden werden. Die Anzahl der zu setzenden Nadeln variiert zwischen 2 und 15. Die Nadeln verbleiben zwischen 20 und 30 Minuten im Körper des Patienten.

Klassische Akupunktur

Die klassische Akupunktur nutzt die Akupunkturpunkte nicht nur rein nach ihrer Wirkweise was die Symptome angeht, sondern berücksichtigt u. a. Wandlungsphasen oder Eigenschaften der Punkte wie sie in den alten Klassikern der chinesischen Medizin beschrieben wurden und seit Jahrhunderten eingesetzt werden. Darin sind auch Konzepte der Nadelstimulation enthalten. Grundlage einer solchen Behandlung nach klassischer Akupunktur ist daher immer eine ausführliche Anamnese nach den Gesichtspunkten der chinesischen Medizin, eine Pulsdiagnose und eine Zungendiagnose.

Warum wird der Mensch krank?

Damit ein Mensch gesund bleiben kann, ist es aus Sicht der Chinesischen Medizin notwendig, das er sich immer wieder äußeren sowie auch innerlichen Veränderungen anpassen kann. Verliert der Mensch aus unterschiedlichen Gründen diese Fähigkeit, verliert er sein dynamisches Gleichgewicht. Folge können Krankheit oder Unwohlsein bedeuten. Aus Sicht des chinesischen Denkens ist damit der Begriff Gesundheit fest mit der Vorstellung von Fließen und Wandlungsfähigkeit verbunden.

Welche Krankheiten können mit Akupunktur behandelt werden?

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) veröffentlichte im Jahr 2002 eine Indikationsliste für Erkrankungen, die mit Akupunktur behandelt werden können.

Hier einige Beispiele daraus:

  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Frauenleiden
  • Sinusitis
  • Asthma
  • Bronchitis
  • Erkältungen
  • HWS-Syndrom
  • Lumbago
  • Ischialgie
  • Tennisellenbogen
  • Arthritis
  • Magenschleimhautentzündung
  • Verstopfung
  • Kolitis
  • Durchfall
  • Katarakt
  • Tinnitus
  • Konjunktivitis
  • neurologische Erkrankungen
  • u. v. m.

Reicht eine Behandlung aus?

In der Naturheilkunde gilt: Je älter die Erkrankung ist, desto länger braucht der Körper um sich umzustellen, also der Patient auch eine länger andauernde Behandlung. Bei der Akupunktur ist das nicht anders. Nach ca. 6 – 8 Behandlungen kann meistens vom Therapeuten besser eingeschätzt werden, wie die Reaktionsbereitschaft des jeweiligen Patienten gelagert ist.

Gibt es Nebenwirkungen durch Akupunktur?

Es ist möglich, dass es im Laufe der Behandlung zur Reaktivierung chronischer Prozesse kommen kann. Ein Zeichen, dass im Körper eine Veränderung stattfindet. Solch positive Reaktionen sollten dem Therapeuten unbedingt mitgeteilt werden. Er wird dann seine Behandlung darauf abstimmen.

Da der Heilungsverlauf von innen nach außen stattfindet, äußert sich dies oftmals über Veränderungen über die Haut, Stuhl, Urin oder Schweiß.

Nach der Akupunktur empfindet der Patient nicht selten eine angenehme Entspannung und er hat ein vermehrtes Schlafbedürfnis. Größere Aktivitäten sollten nach einer Akupunktur daher unbedingt vermieden werden. Besser ist es, dem Körper Zeit zur Entspannung einzuräumen und sich nicht anschließend sofort wieder in das Alltagsgeschehen oder die Arbeit zu stürzen.

 

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